Pädagogik der DPSG:

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Gemeinsam auf dem Weg:

In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf dem Weg. In Gruppen von Gleichaltrigen erleben sie Gemeinschaft und übernehmen schrittweise Verantwortung für sich und die Gruppe. Dabei wird jedes Mitglied in seinen Wünschen und Hoffnungen ernst genommen. Für sich und andere einstehen zu können, muß erst einmal probiert werden. Erwachsene Leiterinnen und Leiter unterstützen diesen Prozeß. Sie ermuntern die Mitglieder ihrer Gruppen, gemeinsam das Programm der Gruppe zu gestalten und darauf zu achten, daß es für jeden zu einer Bereicherung seiner Persönlichkeit wird. Sie begleiten die Kinder und Jugendlichen bei ihren Unternehmungen und sehen ihre Aufgabe vor allem darin, junge Leute in ihrer Entwicklung zu stärken und ihre individuellen Begabungen zu fördern. Auf diese Weise setzen sich die erwachsenen Leitungskräfte des Verbandes als Partner und Anwalt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für deren Anliegen und Interessen ein.



"Scouting is doing"

...sagte einst Baden Powell, der Gründer der Weltpfadfinderbewegung, und setzte in seinem Testament an die Pfadfinder noch eins drauf: "Verlasst die Welt ein wenig besser, als ihr sie vorgefunden habt." Als DPSG verstehen wir uns als ein Teil der Gesellschaft, der Kirche und der internationalen Pfadfinderbewegung. Dabei wird soziales Engagement zur wesentlichen Verpflichtung und die sprichwörtliche "Gute Tat" zur Grundhaltung. Wo wir Pfadfinder die Welt erkunden, erkennen wir, dass nur ein mutiges Eintreten für Gerechtigkeit Frieden schaffen kann. Im Bewusstsein, ein Teil der Schöpfung zu sein, fühlen wir Pfadfinder uns zum ökologischen Handeln in Verantwortung für künftige Generationen verpflichtet. Als Verband in der katholischen Kirche will die DPSG deren Erscheinungsbild und Leben mit gestalten und an deren ständiger Erneuerung mitwirken. Grundsätzlich zielt unser pfadfinderisches Erziehungsverständnis darauf ab, dass junge Menschen sich in der und für die Gesellschaft engagieren. Die DPSG will den Jugendlichen zur kritischen Weltsicht und aufrechtem Gang verhelfen und sie ermuntern, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen.



Pfadfinder - ein ungeschützter Name

Jede Gruppe, egal, was für Ziele sie verfolgt und welche Leitungsstile sie praktiziert, kann sich mit dem Etikett "Pfadfinder" schmücken. Daher nutzen etwa 50 Gruppen und Bünde in Deutschland den Namen für ihre Zwecke. Manche davon pflegen zweifelhafte Erziehungsmodelle und Riten. Diese haben mit unserem Verständnis von pfadfinderischer Jugendarbeit nichts zu tun. Nur vier Pfadfinderverbände in Deutschland sind von der Weltpfadfinderbewegung anerkannt. Diese Verbände verfügen über eine reflektierte pädagogische Praxis und klare, demokratische Strukturen. Sie sind im Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) zusammengefasst. Mitglied im Ring deutscher Pfadfinderverbände sind neben der DPSG die ebenfalls katholische Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der evangelische Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) sowie der nicht-konfessionelle Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP).



DV Osnabrück
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